Schauspieler, Politiker, Gewerkschafter: Dass Paramount Warner Bros. kaufen wird, löst heftigen Widerstand aus.
Mit »One Battle After Another« ist Benicio del Toro für einen Oscar nominiert. Seine Familie war lange unglücklich mit seiner Berufswahl. Erst die Rolle eines sadistischen Mörders konnte sie beruhigen.
Noch ist die Berlinale-Chefin Tuttle im Amt, Kulturstaatsminister Weimer bemüht sich aber offenbar um ihre Absetzung. Seine Vorgängerin Roth hält nichts von solchen Einmischungen – und erinnert an die Kunstfreiheit.
Kulturstaatsminister Wolfram Weimer lud zur Aufsichtsratssitzung über die Zukunft der Berlinale und ihrer Intendantin. Ein Ergebnis wurde vertagt: Die Gespräche mit Tricia Tuttle werden in den nächsten Tagen fortgesetzt.
Werke aus Südkorea werden immer bedeutsamer für die internationale Kulturszene. Ein weiteres Indiz: Park Chan-wook wird Juryleiter in Cannes. Der Regisseur von »Oldboy« wurde bei dem Filmfestival mehrfach ausgezeichnet.
Im rasanten Kinofilm »Marty Supreme« brilliert Timothée Chalamet als Tischtenniscrack, der um jeden Preis berühmt werden will. Sympathisch? Nein. Aber oscarreif.
Der Skandal-Auftritt eines Preisträgers könnte Folgen für die Berlinale haben. Das Aufsichtsgremium soll am Donnerstag zu einer außerordentlichen Sitzung zusammenkommen. Laut Medienberichten droht Festival-Chefin Tuttle das Aus.
Bei der Verleihung der britischen Filmpreise waren mehrfach rassistische Entgleisungen zu hören. Obwohl die Sendung aufgezeichnet war, wurden die Zwischenrufe nicht herausgeschnitten. Dies hat die BBC nun nachgeholt.
Isabelle Huppert kam in Weiß, Lars Eidinger in Schwarz, Sandra Hüller in Schwarz und Weiß. Was Channing Tatum, Pamela Anderson oder Amanda Seyfried bei der Berlinale trugen? Sehen Sie hier die besten Fotos.
Müder Jahrgang? Von wegen. Mit Sandra Hüller und İlker Çatak gehören deutsche Stars mit politischen Filmen zu den Gewinnern. Am Ende durften alle ihre Meinung sagen – und sich auf einen gemeinsamen Gegner einigen.
Auf der Berlinale etwas über Gaza und Israel erfahren? Das geht! Zum Beispiel in den Filmen »Where to?« und »Chronicles from the Siege«. Sie erzählen mehr über das Schicksal der Menschen als die überhitzte Debatte.
Deutsche Talente stechen in diesem Jahr aus dem Berlinale-Programm hervor. Den größten Aufschlag macht Eva Trobischs Drama »Etwas ganz Besonderes« über eine Familie, die den Halt verliert. Ist das ihr internationaler Durchbruch?
Im Film »The Housemaid« ist Amanda Seyfried nicht nur als Schauspielerin zu sehen, der Abspann listet sie auch als »leitende Produzentin«. Nun stellte sie klar, dass der schmeichelnde Titel sie selbst überrascht habe.
Neuerdings schreiben Fans das Ende ihrer Lieblingsfilme um und zeigen die fertigen Clips im Internet. Ein neues KI-Tool macht das möglich. SPIEGEL-Redakteur Oliver Kaever erklärt die Masche und sagt, warum sie für Unmut sorgt.
Zahlreiche Schauspieler und Regisseure haben Kritik an der Berlinale in der Gaza-Frage geäußert. Sie werfen dem Filmfestival Zensur vor.
Der Wettbewerbsbeitrag »Rose« handelt von einer Frau, die sich im 17. Jahrhundert als Mann ausgibt. Dem Regisseur Markus Schleinzer ist ein großartiges Drama gelungen – vor allem dank seiner Hauptdarstellerin Sandra Hüller.
Wim Wenders nannte das Kino ein »Gegengewicht zur Politik« und wollte sich als Jurypräsident der Berlinale nicht zum Gazakrieg äußern. Deshalb hat die indische Autorin Arundhati Roy ihre Reise zum Festival abgesagt.
Die Filme sind stark, die Zahlen gut, und bei der Filmförderung ist endlich der Durchbruch gelungen: Das deutsche Kino befindet sich im Aufschwung. Doch ausgerechnet jetzt schwächelt die Berlinale.
Gleich drei Superhelden sind im starbesetzten Noir-Thriller »Crime 101« zu sehen, aber echte Superkräfte haben vor allem die gute Storyvorlage und die schön altmodische Inszenierung von Regisseur Bart Layton.
Im Berlinale-Wettbewerbsfilm »Rose« spielt Sandra Hüller eine Frau, die sich im 17. Jahrhundert als Mann ausgibt. Die gefeierte Schauspielerin hat in der Rolle dazugelernt, wie sie sagt: »Eine Hose beschützt einen immer«.